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Gemeinsam mit unserer Schwestervereinigung den Les Amis de Franz Stock trauern wir um Jean-Pierre Guérend, der am 31. Dezember 2021 gestorben ist.

Jean-Pierre Guérend war Vorstandsmitglied unserer Schwestervereinigung und leitete die regionale Franz-Stock-Vereinigung Paris Mont-Valérien. Er war auch für verschiedene Buchveröffentlichungen verantwortlich wie z.B. das auch in einer deutschsprachigen Version erschiene Buch "Franz Stock - Wegbereiter der Versöhnung - Tagebücher und Schriften".

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und insbesondere bei seiner Ehefrau Renate.

Jean-Pierre Guérend à Neheim, en 2015

Jean-Pierre Guérend 2015 im Elternhaus Stock in Arnsberg-Neheim.

Corona bestimmte auch die Voraussetzungen für die jährliche Mitgliederversammlung des Franz-Stock-Komitees: Terminverschiebung auf den Dezember und nur eine geringe Zahl, die unter den herrschenden Bedingungen den Weg in die Michaelskirche fand.

Nach herzlicher Begrüßung und Gedenken an die 2020 verstorbenen Mitglieder stellte der Vorsitzende, Pfr. Stephan Jung, den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2020 vor.

Tätigkeitsbericht 2020

2021 10 09 Klausurtagung Metz - Robert-Schuman-HausDie Vorstände beider Franz Stock Komitees von Frankreich und Deutschland trafen sich nach der Corona bedingten Pause in diesem Herbst in Scy-Chazelles und Metz zu ihrem jährlichen Gedanken- und Planungsaustausch.

Neben der immer wieder wichtigen und befruchtenden Begegnung der Mitglieder standen in den Tagen folgende Themen im Mittelpunkt:

Der Einstieg erfolgte durch einen Besuch im Robert-Schuman-Haus in Scy-Chazelles, einem Monument zu Ehren des Vaters von Europa. Zu Beginn gab der Leiter dieses Hauses, Richard Stock, durch seinen differenzierten Vortrag „Erziehung zu einer Kultur der Demokratie in Europa“ Impulse für die inhaltliche Arbeit beider Komitees. Der anschließend Gang durch das Robert-Schuman-Museum und sein Wohnhaus gab einen vertiefenden Eindruck der Person dieses bedeutenden Europäers.

Bild WanderausstellungUnsere Wanderausstellung "Franz Stock - Frieden als Auftrag" wird derzeit bis ca. Ende Oktober und wahrscheinlich auch darüber hinaus in der "Artystyczna Galeria Izerska w budynku byłego kościoła ewangelickiego" in Kromnów (Polen) ausgestellt.Eingebunden ist ein Vortrag von Pfarrer Erich Busse (Dresden) am Donnerstag, 23. September 2021, 18.00 Uhr.

Borbergkapelle 2020Auf den Spuren Franz Stocks zum Borberg wandern - 28. August 2021

„Der Priester Franz Stock, das ist kein Name, sondern ein Programm“, wie es Papst Johannes XIII. zusammenfasste. Doch was steckt in diesem Programm? Was ist seine Botschaft? Dies möchten wir in einer gemeinsamen Wanderung zum Borberg deutlich machen. Dabei werden wir uns auf den Spuren Franz Stocks bewegen, der schon 1931 mit französischen Freunden zum Borberg wanderte, um an einem internationalen Friedenstreffen mit über 1000 Teilnehmer*innen dabei zu sein. Wir möchten durch unsere Wanderung an diese Tradition anknüpfen:

Präsentation im Seniorenzentrum St. Bonifatius HammUnsere Wanderausstellung "Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit" sowie die Kreuzwegstationen aus dem Stacheldrahtseminar von Chartres wurden im Feb./März 2021 im Café des Seniorenheimes St. Bonifatius in Hamm gezeigt.

Aufgrund der Corona-Pandemie war die Ausstellung und der Kreuzweg hier nicht öffentlich, sondern nur den Bewohnern und Besuchern des Hauses, zugänglich.

Eindrücke und Rückmeldungen:

Bild FS GedenktagIn "normalen" Jahren würden wir am Sonntag nach dem Todestag von Franz Stock -2021 am 28. Februar- u.a. zur Mitgliederversammlung des Komitees einladen. Die Coronapandemie lässt dieses persönliche Treffen nicht zu. Der Gesamtvorstand des Komitees hat entschieden, die Versammlung zunächst auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Sie wird nachgeholt wenn es die Lage ermöglicht.

Die Erinnerung an Franz Stocks Todestag (24.02.1948) ist davon unabhängig möglich. In großen Teilen nur nicht gemeinsam. Nehmen Sie dieses Anliegen mit ihren Gottesdienst und Gebet vor Ort (siehe auch Gebet um die Seligsprechung von Franz Stock).

In Arnsberg-Neheim wird am So., 28.02. um 10.30 Uhr ein Gottesdienst in der St.-Franziskus-Kirche (Königsbergstr. 5, 59755 Arnsberg) zur Erinnerung an Franz Stocks Todestag gefeiert. Aufgrund der Coronaschutzvorgaben ist die Teilnehmerzahl begrenzt, eine Anmeldung im Pfarrbüro St. Johannes Baptist Neheim notwendig. Dies ist per Telefon oder Mail möglich (Anzahl, Namen, Kontaktdaten). https://kirche-neheim.de/menschen/pfarrbueros/ und https://kirche-neheim.de/anmeldungen-zu-gottes-diensten/

Weihbischof Franz Josef Kuhnle. Bild: DRS/Rolf Schulte Am 04.02.2021 ist Weihbischof Franz Josef Kuhnle (Diözese Rottenburg-Stuttgart) verstorben. Vor vielen Jahren -1946- begann er sein Studium im Kriegsgefangenlager Chartres - dem Seminar hinter Stacheldraht. Sein Regens war Franz Stock. 949 Seminaristen und Dozenten zählte dieses außergewöhnliche und für viele prägende Seminar.Gerne erinnern wir uns auch an eine Veanstaltung mit Weihbischof Kuhnle 2009 in Kloster Reute.

Nachfolgend ein Nachruf der Diözese Rottenburg-Stuttgart:

Gottesmann mit Charme und Begeisterung
Weihbischof Franz Josef Kuhnle mit knapp 95 Jahren gestorben
Stets den Menschen zugewandter Seelsorger hat die Diözese geprägt

Helga Walbaum, 2008Gemeinsam mit unserer Schwestervereinigung den Les Amis de Franz Stock in Frankreich trauern wir um Helga Walbaum, die am 09. Oktober 2020 in Paris kurz nach ihrem 94. Geburtstag gestorben ist.

1938 floh Helga Walbaum als 11-jähriges Mädchen mit ihren Eltern aus Köln nach Paris, weil Vorfahren ihres Vaters jüdischen Glaubens gewesen waren. Obwohl ihre Familie, alle katholisch getauft, in der Kirche aktiv waren, hatten sie unter den Schikanen der Nazis zu leiden und mussten das Schlimmste befürchten.

ALagerkapelle des ehem. Stachelrahtseminars von Chartres (heute)m So., 27. September 2020 wurde die Sendung "Le Jour du Seigneur" (Sender France2) von 10.30-12.00 Uhr live aus der Kapelle des ehem. Stacheldrahtseminars von Chartres, der heutigen Europäischen Begegnungsstätte Franz Stock übertragen.

Das "Stacheldrahtseminar" oder "Séminaire des Barbelés" ist ein besonderer Ort der Erinnerung an die deutsch-französische Freundschaft. Ursprünglich war die Sendung bereits für den 10. Mai geplant, wurde aber wegen Covid-19 verschoben. Die Sendung erinnerte an den 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges und dem Beginn der Versöhnung.

Paul Ziemiak und Prof. Dr. Patrick SensburgDie Bundestagsabgeordneten Paul Ziemiak (Generalsekretär der CDU Deutschlands) und Prof. Dr. Patrick Sensburg, der auch Mitglied unseres Beirates ist, besuchten jetzt die "Gedenkstätte und Begegnungszentrum im Elternhaus Franz Stock". Margreth Dennemark, Vorstandsmitglied des Komitees und Vorsitzende des des Kuratoriums Elternhaus Franz Stock informierte über das Leben und Wirken von Abbé Stock für die deutsch-französische Freundschaft. Ein weiterer Punkt waren die Planungen zur Erweiterung der Gedenkstätte um das Haus einem größeren Besucherkreis öffnen zu können.

Begleitet wurden die beiden Abgeordneten von Peter Blume, Stellv. Bürgermeister der Stadt Arnsberg und weiteren Vertretern des CDU-Ortsverbandes Neheim.

 

Wanderausstellung im St.-Ursula-Gymnasium Arnsberg-NeheimCorona bedingt bot sich in den letzten Monaten keine Gelegenheit, die Wanderausstellung "Franz Stock – Versöhnung durch Menschlichkeit" weiter auszuleihen. Dennoch konnte der Plan, sie mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 bis Mitte September im St. Ursula-Gymnasium in Arnsberg-Neheim auszustellen und in den Unterricht einzubeziehen, mit Erfolg umgesetzt werden. Der folgende Text von Kathrin Bierhoff, Schülerin im Grundkurs Geschichte Q2, für die Schulhomepage vermittelt einen Eindruck vom Besuch eines „alternativen Klassenzimmers“.

Borbergwanderung 2020 Plakat“In den Augen Gottes gibt es weder Engländer noch Franzosen noch Deutsche, es gibt nur Christen oder ganz einfach Menschen.” Dies ist Franz Stocks Vision für Europa, die er durch sein ganzes Leben und Wirken verbreitet hat. Wir wollen uns am 22. August 2020 auf den Spuren Franz Stocks zum Borberg begeben, um in Erinnerung an das ehemalige internationale Friedenstreffen von 1931 seine Botschaft, die heute auch noch Europa ausmacht, in Erinnerung zu rufen. Damals organisierte der Friedensbund der deutschen Katholiken das internationale Treffen, an dem über 1000 junge Menschen teilnahmen – darunter beispielsweise auch Franzosen, was damals ein großes Zeichen war! Wir wollen in Erinnerung rufen, wie wichtig ein gemeinsames, grenzenloses und geeintes Europa auch heute, 89 Jahre später, immer noch ist. Der Pilgerweg bis zum Borberg wird begleitet durch spirituelle Stationen, bevor wir am Ende die Wanderung mit einem Gottesdienst abschließen. Für das leibliche Wohl ist in der Hiebammenhütte gesorgt, die wir im Anschluss aufsuchen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Wanderstrecke teils größere Steigungen beinhaltet und somit eher für geübtere Wander*innen geeignet ist, und wir möchten Sie bitten, unterwegs genug Wasser mitzunehmen. Außerdem gelten natürlich die bekannten Corona-Abstandsregeln (AHA = Abstand-Hygiene-Atemschutz); für den Aufenthalt in der Hiebammen-Hütte bringen Sie bitte auf jeden Fall eine Nase-Mund-Bedeckung mit.

Wir bitten um eine telefonische Anmeldung bis zum 07. August 2020.

Bild Der BruderkriegVor 150 Jahren begann die verhängnisvolle Phase der “Erbfeindschaft” zwischen Deutschen und Franzosen – mit dem Krieg von “70/71”, in dem das zweite Empire des dritten Napoleon unterging, deutsche Truppen Paris belagerten und auszuhungern versuchten und die deutschen Fürsten den König von Preußen in Versailles zum Deutschen Kaiser ausriefen. Der deutsch-französische Fernsehsender “arte” hat dazu eine dreiteilige dokumentarische Reihe gesendet, die noch bis zum 16. September in der ARTE-Mediathek zur Verfügung steht. “Der Bruderkrieg -Deutsche und Franzosen 1870/71” lautet der Titel der Sendereihe, die es wert ist, gesehen zu werden. D.P. (Der Artikel stammt urprünglich von VDFG)

Zur Fernsehdokumentation ist auch ein Buch (688 Seiten) der Autoren Hermann Pölking-Eiken und Linn Sackarnd im Herder Verlag erschienen. Weitere Informatioenn hierzu unter: www.herder.de

Franz Schnütgen, Pfarrer i.R.Der langjährige Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende des Franz-Stock-Komitees, Pfarrer i.R. Franz Schnütgen, feiert am 26. Juli sein diamantenes Priesterjubiläum. Auch an dieser Stelle gratulieren wir ihm ganz herzlich. Pfarrer Jung -der derzeitige Vorsitzende des Komitees- schreibt dazu:

Am 22. Juli 1960 – also vor genau 60 Jahren – empfingen im Paderborner Dom 22 Diakone das Sakrament der Priesterweihe. Einer von ihnen war Franz Schnütgen. Nach Vikarsstellen in Hüsten und in Herne war er von 1974 bis 2005 Pfarrer bei uns in St. Johannes Baptist in Neheim. Im „tätigen Ruhestand“ übte er seinen priesterlichen Dienst ab 2006 als Subsidiar zunächst in Hüsten und seit 2016 wieder in unserer Pfarrei von Voßwinkel bis Moosfelde aus.

Zusammen mit Pfarrer Schnütgen danken wir Gott für die Berufung zum Priester in seiner Kirche. In sechs Jahrzehnten ist der Priester Franz Schnütgen vielen Menschen begegnet, hat sie begleitet, unterstützt, miteinander in Kontakt gebracht. In Wort und Tat bezeugt er seinen Glauben und hat so auf unterschiedlichste Art und Weise Brücken zum Evangelium gebaut. Innerhalb und außerhalb der Kirchengemeinden wissen sich ihm viele verbunden.

Zu seinem besonderen Jubiläum gratulieren wir ihm sehr herzlich und wünschen ihm weiterhin Gottes Segen und Geleit! Sehr gerne hätten wir das Jubiläum im großen Rahmen mit Pfarrer Schnütgen gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation ist das leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Am Sonntag, dem 26. Juli wird Pfarrer Schnütgen um 11.00 Uhr die Hl. Messe in der St. Johannes-Kirche feiern. Alle, die daran teilnehmen möchten, bitten wir dringend, sich für diesen Gottesdienst im Pfarrbüro anzumelden. Der geplante Empfang kann leider nicht stattfinden. Aber wir hoffen sehr, das Fest zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können! Im Anschluss an die Messfeier hat das Pastoralteam Pfarrer Schnütgen mit Frau Maria Mönch zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Statt persönlicher Geschenke freut sich Pfarrer Schnütgen über eine Spende für die Aufgaben des Franz-Stock-Komitees

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