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piktowanderausstellung.jpgWanderausstellung in Menden
von Do., 20.11. bis Mo., 24.11.2008

Eröffnung: Do., 20.11., 17.00 Uhr
Freitag-Montag geöffnet von 10.00-16.30 Uhr

Ausstellungsort: neues Kath. Pfarrheim St. Josef Menden-Lendringsen
Aussteller: Kath. Pfarrgemeinde und Familienkreis Lendringsen

weitere Informationen zur Wanderausstellung >>>


Erzbischof Hans-Josef BeckerGebet um die Seligsprechung von Franz Stock

Herr, unser Gott, wir danken dir für deinen Diener, den Priester Franz Stock, den du berufen hast, zwei durch den Krieg verfeindete Völker zueinander zu führen.

Als Apostel der Barmherzigkeit und Bote deines Friedens brachte er den bedrängten und verzweifelten Menschen Trost und Licht in der Finsternis von Hass und Gewalt.

piktovorstand.jpgam Mi., 14. Januar 2009, 19.30 Uhr
im Pfarrheim St. Johannes Bapt., Goethestr. 19, 59755 Arnsberg

WanderausstellungWanderausstellung in Ense
vom 24.10. bis 17.11.2008

im Rathaus der Gemeinde Ense, Am Spring 4, 59469 Ense

Einführungsveranstaltung am
Freitag, 14.11.2008, 19.30 Uhr
Aussteller: VHS Werl-Wickede-Ense

Pressebericht von der Vortragsveranstaltung vom 14.11.2008

Predigt von Pater Gabriel Nissim, OP
am Donnerstag, den 9. Mai 2002

Dieter LanzDas tektonische Beben, das 1989/90 den gesamten osteuropäischen Raum von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erschütterte, hat die gesamten kommunistischen Staaten wie ein Kartenhaus zusammenbrechen lassen. Wann dieser Prozess zu Ende ist, ist noch nicht abzusehen. Die Mauer fiel, und man hat dieses Ereignis als das Ende der Nachkriegszeit bezeichnet.

Helmut Kohl, Bundeskanzler

Ein Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich
Zum 50. Todestag von Abbé Franz Stock / von Helmut Kohl (1998)

Wer ihm begegnete, behielt ihn in dankbarer Erinnerung. Der Deutsche Priester Franz Stock, der von 1934 bis zu seinem Tode in Frankreich wirkte, hat sich in das Gedächtnis unzähliger Menschen aus Deutschland und Frankreich – Flüchtlinge, Häftlinge, Kriegsgefangene – eingeprägt, denen er in schwerer Stunde Trost spendete.

Helmut Kohl, BundeskanzlerBundeskanzler Dr. Helmut Kohl
Auszüge aus der Rede von nach Beendigung des Mittagessens, das ihm zu Ehren am Sonntag, dem 1. März 1998, anläßlich des 50. Todestages von Abbé Franz Stock am Bischofssitz in Chartres gegeben wurde.

Dies ist ein sehr wichtiger Tag in meinem Leben.
Helmut Kohl, Bundeskanzler

23. Juni 1991
Festrede auf dem 57. Katholikentag der Diözese Speyer

... Ich möchte hier ganz bewusst das unvergessene Wirken von Abbe Franz Stock in und nach dem Zweiten Weltkrieg würdigen. Dieser katholische Priester aus dem Sauerland hat im besetzten Paris weit über tausend Franzosen, die zur Hinrichtung geführt wurden, auf ihrem letzten Weg begleitet und ihnen als Seelsorger zur Seite gestanden.

Wegbereiter der Aussöhnung
von Klaus Huwe / Rheinischer Merkur 27.02.1998

Drei grob behauene Holzkisten zum Abtransport der Leichen, fünf morsche Holzpfähle, von den Kugeln des Hinrichtungskommandos durchsiebt, kaum mehr leserliche Botschaften, eingeritzt in das verblassende Blau der Wände - das ist das beklemmende Bild, das sich dem Besucher in der "Kapelle der zum Tode Verurteilten" auf dem Mont-Valerien im Westen von Paris bietet. Nicht weit entfernt erinnert auf einer Lichtung innerhalb der Festungsanlagen eine Bronzetafel daran, dass in der Zeit der deutschen Besatzung hier Tausende Franzosen und Ausländer den Tod gefunden haben - Widerstandskämpfer, Geiseln, Juden.

Rundschau am Sonntag 8.10.1998

Abbé Franz Stock, deutscher Priester im besetzten Paris, gab Trost in den Folterkellern der Gestapo und begleitete Hunderte von Widerstandskämpfern und Geiseln in den Tod. Er lebte für die Aussöhnung und starb mit 44 Jahren, ohne zu wissen, dass er gesiegt hatte.

Die Nachricht kommt am Sonntag Nachmittag per Telefon: "Morgen um halb vier Sportfest." Der Code ist ebenso makaber wie grausig und bedeutet, dass es im Morgengrauen Hinrichtungen geben wird. Aber diesmal sind es nicht acht oder zwölf Männer, die erschossen werden sollen. Diesmal sind es hundert.

Von Pater Johannes Braß

Anfang des Jahres war in der Neusser Stadtbibliothek eine Ausstellung zu Abbé Franz Stock zu sehen, die 50 Jahre nach einem Tod sein Wirken dokumentiert. Der 1904 bei Arnsberg geborene Geistliche hatte sich in Frankreich als Seelsorger um Gefangene und zum Tode Verurteilter gekümmert. Der deutsche Priester gilt als einer der Wegbereiter der deutsch-französischen Versöhnung und Freundschaft.

Anlässlich eines kurzen Privatbesuchs in Arnsberg-Neheim besuchte Paul Josef Kardinal Cordes aus dem Vatikan die Franz-Stock-Ausstellung im Neheimer Fresekenhof, wo er mit Pfarrer Schnütgen, Dieter Lanz und Werner Saure Informationen über Leben und Wirken des "Seelsorgers in der Hölle" austauschte. Kardinal Cordes erklärte im Rahmen seines Besuches, dass er Anhänger von Franz Stock sei.

Erzbischof Hans-Josef BeckerArtikel zum 60. Todestag von Abbé Franz Stock 2008,
veröffentlicht im L'OSSERVATORE ROMANO (d), 22.02.2008:

Berufen zum Dienst an der Versöhnung

Vom Kirchenvater Johannes Chrysostomus, der als Bischof von Konstantinopel im 4. Jahrhundert lebte, ist das Wort überliefert: „Nichts kann einen so zum Nachfolger Christi machen wie die Sorge um den Nächsten!“

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