In der Kirche Saint-Jean Baptiste in Chartres-Rechèvres fand Abbé Franz Stock 1963 nach der Umbettung seines Leichnams seine letzte Ruhestätte. Hier wurde ein feierliches Wallfahrtshochamt mit Bischof Msgr. Michel Pansard (Chartres) gefeiert. Die Musikgruppen der Gemeinde gestalteten die Liturgie musikalisch mit der „Messe des Friedens“ von Reimund Hess. Auch die französischen Gottesdienstbesucher waren davon sehr begeistert.81 Teilnehmer pilgerten auf den Spuren des Abbé Franz Stock auf Einladung von Bischof Msgr. Michel Pansard (Chartres) vom 30. September 2016 bis 3. Oktober 2016 nach Chartres. Die organisierte Wallfahrt der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar war in vielerlei Hinsicht für alle Teilnehmer ein Erlebnis. Zum einen wurden die Wirkungsstätten des Abbé Franz Stock in Paris und Chartres besucht und zum anderen begleiteten die Musikgruppen der Gemeinde die Wallfahrt und gestalteten unter Leitung von Chorleiter Helmut Leo die Liturgien während der Wallfahrt mit ihrer wunderschöner Musik.

So stand die Reise auch im Zeichen der deutsch-französischen Aussöhnung. Höhepunkte waren sicherlich für alle Teilnehmer das Pontifikalamt am Samstagabend mit Bischof Pansard am Grab von Abbé Stock mit dem anschließenden gemeinsamen Abendessen mit dem Bischof und das Pontifikalamt am Sonntagmorgen in der berühmten Kathedrale von Chartres. Für den Chor war es sicherlich eine ganz besondere Ehre und ein Erlebnis zugleich, in der Kathedrale einige Choräle im Rahmen des Sonntagshochamtes mit Einführung des neuen Dompfarrers erklingen zu lassen. Auf der Rückreise nach Bochum stand noch ein Zwischenstopp im belgischen Marienwallfahrtsort Banneux an, der mit einer Heiligen Messe in der Botschaftskapelle endete. Am späten Montagabend erreichten alle Teilnehmer wieder gesund und bereichert von vielen neuen Eindrücken den Ausgangspunkt der Reise.

Bilder: Christian Herker, Walter Joswig

Text: Christian Herker

Auf der Hinreise stand bereits der Besuch der französiche Nationale Militärgedenkstätte auf dem Mont Valérien. Hier hat Abbé Franz Stock während des II. Weltkrieges gewirkt und zu Tode Verurteilte bis zur Hinrichtung begleitet.

Auf der Hinreise stand bereits der Besuch der französiche Nationale Militärgedenkstätte auf dem Mont Valérien. Hier hat Abbé Franz Stock während des II. Weltkrieges gewirkt und zu Tode Verurteilte bis zur Hinrichtung begleitet.

In der Kirche Saint-Jean Baptiste in Chartres-Rechèvres fand Abbé Franz Stock 1963 nach der Umbettung seines Leichnams seine letzte Ruhestätte. Hier wurde ein feierliches Wallfahrtshochamt mit Bischof Msgr. Michel Pansard (Chartres) gefeiert. Die Musikgruppen der Gemeinde gestalteten die Liturgie musikalisch mit der „Messe des Friedens“ von Reimund Hess. Auch die französischen Gottesdienstbesucher waren davon sehr begeistert.

In der Kirche Saint-Jean Baptiste in Chartres-Rechèvres fand Abbé Franz Stock 1963 nach der Umbettung seines Leichnams seine letzte Ruhestätte. Hier wurde ein feierliches Wallfahrtshochamt mit Bischof Msgr. Michel Pansard (Chartres) gefeiert. Die Musikgruppen der Gemeinde gestalteten die Liturgie musikalisch mit der „Messe des Friedens“ von Reimund Hess. Auch die französischen Gottesdienstbesucher waren davon sehr begeistert.

Im „Stacheldrahtseminar“ in Chartres Le Coudray gab es eine Begegnung mit Mitgliedern der französischen Franz Stock Vereinigung. Vom Sommer 1945 bis zum Sommer 1947 wurde auf Initiative der französischen Regierung und mit Unterstützung des Apostolischen Nuntius Roncalli, dem späteren Papst Johannes XXIII., dieser Teil eines Lagers für ein Priesterseminar abgetrennt. Abbe Franz Stock leitete dieses Seminar von 1945 bis zur Auflösung 1947 als Regens.

Im „Stacheldrahtseminar“ in Chartres Le Coudray gab es eine Begegnung mit Mitgliedern der französischen Franz Stock Vereinigung. Vom Sommer 1945 bis zum Sommer 1947 wurde auf Initiative der französischen Regierung und mit Unterstützung des Apostolischen Nuntius Roncalli, dem späteren Papst Johannes XXIII., dieser Teil eines Lagers für ein Priesterseminar abgetrennt. Abbe Franz Stock leitete dieses Seminar von 1945 bis zur Auflösung 1947 als Regens.